Dr. med. Achim Spechter hat im November 2005 die 100-stündige Ausbildung zum Ernährungsmediziner der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin absolviert und darf sich nun „Ernährungsbeauftragter Arzt“ nennen. Die Anerkennung als Ernährungsmediziner wird noch einige Wochen dauern.

Universität bestätigt den ökonomischen Nutzen einer Adipositas-Schulung:

Wissenschaftler der Uni Konstanz konnten jetzt mit einer Kosten-Nutzen-Analyse nachweisen, dass das Adipositas-Schulungsprogramm “Mobilis” sich langfristig für die Volkswirtschaft und die Krankenkassen rentiert. Für die Studie waren 401 M.O.B.I.L.I.S-Teilnehmer, die das zwölfmonatige Schulungsprogramm zwischen 2005 und 2008 absolviert hatten, medizinisch untersucht und zu ihrem Gesundheitsverhalten befragt worden. Untersucht wurde nur das Diabetes-Risiko, andere Krankheiten wie die koronare Herzkrankheit, Fettstoffwechselstörungen oder orthopädische Folgeerkrankungen der Adipositas gingen in die Analyse nicht mit ein.

Bekanntlich orientiert sich das Konzept des Abnehmkurses “Abnehmen mit System” der Praxis Dr. Spechter seit Jahren an dem interdisziplinären Ansatz des “Mobilibs-Programmes.

Näheres erfahren sie >>>hier [74 KB] .

Kurskonzept: Abnehmen mit System

Einjähriger Gruppenkurs für stark übergewichtige Erwachsene (BMI >30)
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte diesem >>>Flyer. [442 KB]

Laktose- oder Fruktoseunverträglichkeit? Das H2-Atemtestgerät ist einmal pro Quartal für eine Woche bei uns in der Praxis

Einmal im Quartal haben Sie für eine Woche bei uns die Möglichkeit, sich auf die häufige Laktose (=Milchzucker)- oder auch Fruktose(=Fruchtzucker)-Intoleranz mittels eines Atemtests untersuchen zu lassen. Nach Einnahme einer definierten Menge eines mit Fruktose oder Laktose versetzen Saftes kommt es bei vielen Patienten zu einem verlangsamten Abbau der Zuckermoleküle, die im Zwölffingerdarm vergoren werden und über die Atemluft vermehrt H2 freisetzen. Kommt es nun zu einem signifikanten Anstieg der H2-Konzentration in der Ausatemluft nach einem solchen Provokationstest und bestehen auch sonst charakteristische Beschwerden nach laktose- oder fruktosehaltigen Lebensmitteln, so gilt die Diagnose einer Unverträglichkeit als gesichert.
Therapeutisch sollen entsprechende Lebensmittel gemieden werden, zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Calciumversorgung (zur Vermeidung einer Osteoporose) sind inzwischen auch schon laktosefreie Milch und andere Produkte erhältlich. Außerdem kann man das fehlende bzw. langsame Enzym mittels Kapseln ersetzen (LAKTASE).

Welche Diät ist die richtige?

Diese Frage versuchte eine US-amerikanische Studie an über 800 Erwachsenen zu beantworten, die 2 Jahre nachbeobachtet wurden. Je nach zugeloster Gruppe sollten die Erwachsenen folgende Diäten einhalten:
20% Fett, 15% Protein, 65% Kohlenhydrate oder
20% Fett, 25% Protein, 55% KH oder
40% Fett, 15% Protein, 45 % KH oder
40% Fett, 25% Protein, 35% KH.
Die jeweiligen empfohlenen Nahrungsmittel waren ähnlich.
Untersucht wurde die Gewichtsabnahme nach 2 Jahren.
Ergebnis der im renommierten New England Journal of Medicine 2009 veröffentlichten Studie:
Egal welche Diät eingehalten wurde, jede kalorienreduzierte Kost führte zu einem statistisch bedeutsamen Gewichtsverlust.
D.h. nicht die Verteilung der Nährstoffe ist entscheidend sondern der Kaloriengehalt!
Die Originalstudie können sie >>>hier [651 KB] downloaden.